25.11.2009 : SONNENBRAND
aufgabe am mächtigen walnussbaum (juglans regia) in diesem innenhof:per skt (seilklettertechnik) fassade freischneiden, kronenpflege, totholzentfernung und lichtraumprofil erstellen. teilweise mussten die äste abgeseilt werden. als wir dann ans werk gingen und in den seilen hingen sahen wir uns einem gröberem problem gegenüber. es schien so als ob der nussbaum einen sonnenbrand erlitten hat. sonnenbrand führt zum absterben der rinde auf unterschiedlich großer fläche. bäume mit dünner rinde sind besonders gefährdet. zu ihnen zählen buche und spitzahorn. durch falsche schnittmaßnahmen, freistellen eines baumes sind die folgen intensiver sonneneinstrahlung früher oder später meistens das ende des baumes. es sterben das kambium und die rinde auf der s- bis sw-exponierten seite der äste und des stammes ab und die rinde fällt früher oder später ab. der baum versucht die wunde zu überwallen, was in der regel aber nicht ausreichend gelingt. durch die dadurch lange zeit offenen stellen am stamm und an den ästen können holzzersetzer (pilze) eindringen und die stabilität des baumes und der äste verringern. aber nachdem wir hier einen nussbaum haben, war es für uns ungewöhnlich so extrem starke risse auf allen ästen im süden des baumes zu sehen. der baum wurde die letzten 80 jahre noch nie beschnitten, wurde nicht freigestellt (bäume im vorfeld entfernt) und vorallem gilt der nussbaum als nicht extrem sonnenbrand gefährdet. durch unsere lautstarken diskussionen während des kletterns auf dem baum hat uns dann plötzlich der besitzer mitgeteilt das vor ca. 20 jahren südseitig des baumes ein großbrand stattgefunden hat. somit war für uns alles klar! durch die extreme hitzeentwicklung beim brand der lagerhallen hat der walnussbaum sehr starke verbrennungen an den ästen die in richtung großbrand neigen erlitten. der baum zeigt eine sehr starke kallusbildung (überwallung der beschädigten rinde) was besagt das er keine vitalitätsprobleme hat. wir haben die beschädigten äste etwas entlastet und hoffen das uns der markante baum noch lange erhalten bleibt.
 

© GEHÖLZ christoph ölz 2017 
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