20.07.2011 : NATURDENKMAL-EICHENFÄLLUNG RANKWEIL
riesen eiche fällt beim sturm vom 22.06.11 auf die strasse. zum glück gab es keine verletzten. der baum stand komplett grün neben der strasse und hielt dem sturm nicht stand. grund: es waren keinerlei starkwurzeln mehr vorhanden. bei der anschließenden gutachtenerstellung der restlichen naturdenkmäler in der eichenalle-maldina-rankweil konnten wir feststellen, das bei den teilweise jahrzehnte zurückliegenden bauarbeiten (kanal, gas, glasfaserkabel, wasserleitung usw.) so massiv wurzeln verletzt wurden, dass heute beinahe alle eichen starke standfestigkeitsdefizite aufweisen. grund dafür: der holzzerstörende pilz "hallimasch" hat diese schweren verletzungen im wurzelbereich als eintrittspforte genützt und somit einen fäuleprozess in gang gesetzt, der nunmehr nach ca. 20 jahren die standsicherheit aller eichen im bereich maldina beeinträchtigt. der äußere eindruck der bäume mit ihrer grünen belaubung darf nicht über den zustand hinwegtäuschen. der zerstörerische pilz hat sich in den bäumen bereits im wurzelstock ausgebreitet und beinahe alle statisch relevanten starkwurzeln zersetzt. die eichen haben mit der bildung von neuen feinwurzeln am stammfuß reagiert, die nunmehr die versorgung mit wasser und nährstoffen sicherstellen, sodass in der kronen kaum anzeichen für eine nachlassende vitalität erkennbar sind. das problem hierbei besteht darin das sich die feinwurzeln nicht im boden verankern wie die ursprünglichen starkwurzeln und somit bei diesen riesen bäumen, die an die 20 tonnen wiegen, die standsicherheit nicht mehr gegeben ist. somit wurden wir gebeten diese wahrlich riesen ungetüme umfeldschonend zu entfernen. mittels 120 tonnen mobilkran, uns drei baum-kletterern und den jungs vom bauhof rankweil am boden, haben wir jeden einzelnen baum stückweise mittels mobilkran, seilklettertechnik und richtig großen motorsägen von oben abgetragen. detail am rande: das schwerste stammstück wog 7 tonnen und hatte einen durchmesser von 1,40m. es war ein knochenjob. schade um diese wunderschönen ca. 250 jahre alten "heiligen bäume". als symbol für die ewigkeit (ein eichenleben überdauert 30 generationen) werden wir uns für eine ersatzpflanzung an neuen eichen am selben standort einsetzen.
 

© GEHÖLZ christoph ölz 2017 
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